Neudingen hat in der Geschichte der Landschaft Baar eine beachtliche Rolle gespielt; beispielsweise als gräfliche Pfalz, kaiserlichen Ruhesitz, Klosterstandort und als fürstliche Grablege. Neudingen wurde 1806 badisch, 1939 zum Landkreis Donaueschingen zugeteilt und ist seit dem 1.Jan.1975 in die Stadt Donaueschingen eingemeindet.
Geschichte
Bereits im Jahre 870 wurde die Neudinger Pfalz in einer Urkunde des Klosters St. Gallen erstmals als ‚ Nidinga ‚ erwähnt. Neudingen (früher Neidingen) ist tatsächlich aber älter. Es gibt Besiedlungsspuren aus noch früherer Zeit (z.B. ca. 5000 Jahre alte Steinwerkzeuge, die ein Landwirt fand, wie auch die Entdeckung allemanischer Reihengräber). Die den Ort bestimmende bäuerliche Struktur der zurückliegenden  Jahrhunderte hat sich erst in neuerer Zeit  gewandelt. Neben einem leistungsfähigen Industriebetrieb gibt es in Neudingen zahlreiche Handwerksbetriebe. Die Gemeinde ist gekennzeichnet von einer ruhigen Lage und einer ökologisch noch weitgehend intakten Landschaft.  
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Gruftkirche der Fürsten zu Fürstenberg 
Markantes Gebäude und Besuchsziel in Neudingen ist die inmitten einer Parkanlage gelegene Gruftkirche der Fürsten zu Fürstenberg mit seinem weithin sichtbaren Kuppelbau. Die Kirche wurde 1850 an der Stelle erbaut, wo früher eine kaiserliche Pfalz und später ein Kloster ‚Maria-Hof‘ stand.